bis heute

DIE LETZTEN JAHRE VON 1973 – 2015

Im Jahre 1973 Übernahm Gerhard Barth als begeisterter Wanderfreund die Ortsgruppe Markdorf. Er verstärkte die Mitgliederwerbung mit großem Erfolg und erreichte fünf Jahre später den absoluten Höchststand von 281 Mitgliedern. Inzwischen war die Lösung vom „Verschönerungsverein“ erfolgt und dieser ganz in die Regie der Stadt gegangen.
Gerhard BarthDie Ortsgruppe Markdorf widmete sich nunmehr ausschließlich dem Wandern und den unmittelbaren Aufgaben im Rahmen des Albvereins. Ein umfangreiches Jahresprogramm wurde entwickelt und 1976 zählte man 40 Veranstaltungen, davon 26 Wanderungen mit teils hochalpinem Charakter. Rechtzeitig erkannte Gerhard Barth in den siebziger Jahren die Notwendigkeit einer gezielten Wanderführerausbildung. So wurden im Jahre 1977 in der Bergsteigerschule Pontresina in der Schweiz Wanderführer für Winter- und Sommerhochgebirgstouren ausgebildet und in Markdorf Wanderführerkurse durchgeführt. Im selben Jahr wurde mit den Winterausfahrten begonnen, die inzwischen schon 25 Jahre mit Erfolg abwechselnd nach Davos, Lenzerheide, Savognin und Flumserberg führen. Im Jahre 1979 übernahm Wilfried Schirra die Ortsgruppe Markdorf. Von 1993 bis 1997 wurde sie von Edmund Mahler geleitet, welcher 1997 von Josef Bischof abgelöst wurde. Von 2006 bis 2013 war Gerda Keller die Vorsitzende. Im Herbst 2006 wurde von Jürgen Burgau die Familiengruppe gegründet, die er bis 2012 erfolgreich geleitet hat. Danach  folgte ihm  in dieser Position Sylvia Schwarzer-Merkel. Seit Ende Juni 2013 leitet Rolf Gertitschke als 1. Vorsitzender die Ortsgruppe. Einen Verein mit rund 350 Mitgliedern zu führen, braucht sehr viel persönliches Engagement. Die Möglichkeiten mit PKW, Bus, Bahn oder gar Flugzeug in das gewählte Wandergebiet anzureisen sind heute natürlich viel leichter geworden als noch vor Jahren. Man sollte darüber aber keineswegs vergessen, dass die Vorbereitungen hierzu einen großen Zeitaufwand verlangen. Ohne die engagierte Tätigkeit der ehrenamtlichen Wanderführer und des Vorstandes, aber auch von vielen Mitgliedern, wäre dies nicht möglich. Seit den siebziger Jahren wurden in den Wanderplänen dann auch eine Vielzahl von Gebirgswanderungen ins nahe Allgäu, nach Österreich und die Schweiz angeboten und durchgeführt.